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Archiv für den Themenbereich: 'Daemmung'

Transparente Wärmedämmung

Autor: Der Verlobte
03.12.2009

Termin mit Herrn Lederer von STO bei einem Referenzprojekt betreffend “transparenter Wärmedämmung“. Erstmals perfekt umgesetzt für ein Wärmedämmverbundsystem mit Kunstharzputz. Das System, bzw. die Idee der transparenten Wärmedämmung (TWD) gibt es schon etwas länger. (Sto hat 1996 begonnen) Um Ideen umzusetzen braucht es einen Systemgeber, einen Hersteller der innovativ und mutig genug ist neue Dinge anzupacken. Dann finden sich auch Verarbeiter die sich “drüber trauen” und über das Alltagsgeschäft hinaus denken.  Wir haben heute bei dem Referenzkunden Repro-Zwölf eine perfekt umgesetzte TWD-Fassade besichtigt.


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19.10.2009

Endlich habe ich die Vakuumdämmung bestellen können, mein Verlobter war lange unschlüssig. Mit Vacupor NT von Porextherm kommen wir auf einen U-Wert von 0,13 W/m2K.  Nach Monaten gemeinsamer Evaluierungsarbeit mit Heraklith gab der Konzern schlussendlich sein Vorhaben Verbundplatten von Heraklith und Vakuumdämmplatten zu produzieren, auf.  Nach letzten Fragen die der Händler Bitbau perfekt beantwortet hat, habe ich heute bestellt. Mein Verlobter ( Bauherrenhilfe)  hat einen spezielles Wand- und Montagesystem konstruiert und wird selbst montieren. Es sind ja nur ausgewählte Flächen die wir mit den teuren Dämmplatten dämmen.


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vipMit Heraklith habe ich nun betreffend der Vakuumdämmung einiges an Zeit verloren, das muss aufgeholt werden. Und ist ein Altbau ohne Vakuumdämmung kaum vernünftig auf Passivhaus-Standard zu bringen. Selten ist Platz genug um 30cm Dämmung innen an die Wände zu packen, 30cm konventionelle Dämmung gegen 4cm Vakuum-Panels! Aber darüber habe ich schon berichtet: Blogbeitrag vom 26.Juni 07 Aber einfach ist eine Innendämmung auch nicht, bauphysikalisch ist einiges zu beachten…


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Jetzt habe ich einige Wochen einen Datenlogger an einen Kamin gehängt. Es ging mir um die Frage ob ich den Kamin im Gästezimmer/Jugendzimmer dämmen soll oder nicht. Grundsätzlich gilt im Passivhaus daß eine Kaminwand im Dachgeschoss “kaltluftführend” ist und damit gedämmt werden sollte.


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In einem Geheimtreffen mit meinem Verlobten wollte Heraklith / Knauf-Insulation die Dämmstoffrevolution einläuten: Eine Verbunddämmplatte mit Vakuumdämmung und Holzwolleplatte. Das wäre ein echt gutes Paar gewesen. Mein Verlobter ist Bau-Sachverständiger und hat schon lange vor dem Plan zur Verbundplatte die Details für den Dachausbau, besonders bei den Kaminwänden, mit der Kombination Vakuumdämmung und Holzwolle-Leichtbauplatte geplant. Über einen Kontakt  kam es zur Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Produktentwicklungsabteilung von Heraklith.


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Auf die teilweise Kaminwände wird eine Holz-Riegelkonstruktion montiert (Selbsttragend), 2×14cm Innendämmung plus Heraklithplatten. Zur Sicherheit haben wir rund 4cm Putz aufgebracht, aber Putz kann reißen, daher verlegen wir vorher 4cm Steinwolledämmplatten Brandschutzklasse A1 als Brandschutz! Sollte später das Mauerwerk reißen und mit Festbrennstoffen geheizt werden. (Untere Wohnungen) Da gab es schon die “schönsten” Brände, wenn beispielsweise Kamine für Holz-Dachkonstruktionen eingestemmt werden …


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21.10.2008

Grundsätzlich, und im Gegensatz zu neugebauten Passivhäusern, besteht bei Sanierungen das grosse Problem der alt-bestehenden Bauteile. In unserem Fall ist der Kniestock mit dem Gesimse in Verbindung stehen, siehe entsprechender Blog-Beitrag. Ein gleiches Problem mit Zusatzproblem sind unsere zahlreichen Kaminwände. Der Dachboden ist naturgemäß das letzte Geschoss zum Dach, die Kaminwände bzw. Schlünde stehen mit der Aussenluft in Verbindung, und sind diese nur 1m vom warmen Innenbereich entfernt.


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Heutiges Geheimtreffen auf der Autobahnraststation Kaiserwald in Graz: Herr Diplom Ingenieur Markus M. ist Leiter der Rohstoff- & Produktentwicklungsabteilung im Bereich Steinwolle und Holzwolle, meinen Lobeshymnen zum Thema “magnesitgebundener Holzwolleplatte BM” muss ich nichts hinzufügen. Aber was derzeit im finalen Erprobungsstadium steht, und künftig bei positiven Ergebnissen auf den Markt kommen soll, löst bei mir höchste Freude aus. Vor allem der Umstand daß wir mit diesem Projekt als Versuchsobjekt zur Verfügung stehen könnten! Das wäre dann nach der Kooperation mit der TU-Wien unsere 2. große Forschungsarbeit am Nullenergie-Dachausbau in Passivbauweise !! Was Herr Markus M. hier in Händen hält darf ich aber leider noch nicht verraten …. (Link zu Referenzartikel)


Möglich gemacht haben dieses Projekt: