Weltweit 1.Passivhausdachausbau in Nullenergiebauweise
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Stahlharte Männerarbeit !


Der Stahlrahmen vom verpfuschten Dachstuhl bleibt bestehen, darauf werden Eisenwinkel angeschweisst worauf wieder die 1.Lage Dachstuhl befestigt wird. So einen Winkel mit Löchern kann man um 14 Euro per Stk. kaufen, DLD kauft Stangenware per lfm um Euro 7,80 und bekommt 5 Winkel am laufenden Meter raus…

Ist zwar ein bisschen Arbeit diese dann zu schneiden und 2 Löcher zu bohren, aber laut Laszlo gibt es immer Stehzeiten bei einigen seiner Mitarbeiter,und somit Zeit für solche Aufgaben. Die Aufgabe ein Passivhausdach zu bauen dürfte tatsächlich keine 08/15-Sache sein, daß merke ich bei den Versuchen mir Details zu erläutern.

Luftdichtheit, Anschlüsse nur an verputzte Flächen, Spezialdetails, Wärmebrücken vermeiden, keine Details ohne Abnahme, usw. Baufehler im normalen Bau-Standard sollen weniger auffallend sein, im Passivhausbereich entscheiden diese laut Nussbaum über “Leben und Tod”.

Somit baut Bauleiter Laszlo den ersten Abschnitt bewußt in kleinsten Schritten, die Anordnung und der Einbau der Fenster, und vieles mehr, soll Schritt für Schritt entwickelt werden.

Erst beim Abbruch werden viele Details des eigentlich schon fertig gekauften Daches ersichtlich. Details welche laut Herrn Günther Nussbaum-Sekora teils mit Sicherheit zu Bauschäden und teils zumindest zu massiven Energieverlusten geführt hätten.

Beispielsweise wurde eine Betonplatte auf die querliegenden Eisen betoniert, nur zur Hälfte durch eine Styrodur-Platte getrennt ! Die andere Hälfte ohne Dämmung, und somit wunderbar Wärme leitend, in Folge dadurch Schwitzwasser, Schimmel, Holzschäden. (Wie es sie JETZT schon gibt!) Gut dass alles abgetragen wird…

Außen die Alu-Glaskonstruktion – innen der Eisenträger und die Betonplatte, die perfekte Wärmebrücke ! So gut daß schon ohne Wohnbetrieb Kondenswasser entstanden ist und sich ein Holzschwamm gebildet hat !

Für die Montage der Eisenwinkel wird die Schnur gespannt, ich freue mich auf den ersten fertigen Abschnitt !


Ein Kommentar auf: “Stahlharte Männerarbeit !”


  • CH

    Überteuerte Ware in Kleinstmengen erhältlich kauft ohnehin nur der private Häuslbauer im Baumarkt. Die vermeintlichen Bestpreise sind oft gar keine…




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