Dieser Beitrag wurde
am Sonntag, den 24. Februar 2008 um 23:48 Uhr veröffentlicht
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Messebesuch Bauen und Energie – bin ich blond ?
Noch eine Spezialaufgabe habe ich bekommen, für meine Hypokaustenwand soll ich nach einer Alternative zu den teuren Sand-Kalksteinen suchen ! Diese sollen ein Loch für die durchströmende Luft und viel Speichermasse haben, zudem aus ökologischem Material hergestellt werden. Dankeschön für diese Aufgabe, aber vielleicht passen diese Steine, nehme Prospekte mit. Natürlich muss auch eine zentrale Staubsaugeranlage her, ob das von der ÖKOBILANZ her wichtig ist weiss ich nicht, aber für meine eigene Energiebilanz sehr wohl… Und noch ganz wichtig ist das Thema Türen, mit einer Sicherheitstüre fühle ich mich als ehemalige Landpomeranze schon wohler. Wenn gleich die auch nicht so schön sind. Auch da gibt es unterschiedlichste Ausführungen und Verwirrungen. Während es bei 2 Herstellern zu normalen Sicherheitstüren nur Unterschiede im elektronischen Bereich gab -einer hat eine Digitalkamera mit Bewegungsmelder als Türspion, dafür der andere einen Fingerprint-Check statt einem Schloss – hat ein dritter Hersteller eine Stahltüre im Angebot.
Sicherheitsklasse 3 soll ausreichend sein, der Unterschied zur Klasse 4 sei für den klassischen Wohnungseinbruch irrelevant. Da der Einbrecher sich mit ausreichend Zeit und Werkzeug ohnehin auf das Schloss konzentriere, und das sei in beiden Klassen gleich. (Laut Ö-Norm) Viel schöner sind da die Auswahlmöglichkeiten bei Innentüren, habe mich sehr verliebt in diese Schiebetüre: Auch so ein kleines Dampfbädli gefällt mir sehr gut, aber da ist noch Zeit, aber nicht wirklich !! (Einzug im Mai geplant) Der absolute “Anti-Christ” sind für mich chemische Baustoffe dieser Art –> ISORAST – Mauersteine aus Styropor (Polystyrol, EPS )! Da werden ganze Wände aus dem aufgeschäumten Zeugs aufgestellt, “Lego meets Barbie” ! Der Hersteller wirbt mit 25.000 aufgestellten Häusern, aber gut es gibt vermutlich auch 100.000e Blechbaracken, und die Leute die da drin wohnen hätten vermutlich auch lieber ein massives oder Ziegelhaus ?! Ich möchte ja nicht mit den klassischen Argumenten zum Brandfall kommen, aber mittlerweile habe ich gelernt daß Speichermasse für solare Energiegewinne und Phasenverschiebungen (Tag-Nachtspeicher) wichtig ist. Und wie lebt es sich in einem “Erdölhaus” ? Na ja, jedem das seine… 8 Kommentare auf: “Messebesuch Bauen und Energie – bin ich blond ?”Hi Mira, da denke ich sind die Fenster mit Vollholz besser als mit Plastik welche mit Faser angefüllt werden ?! Holz bleibt Holz, und der Nachteil mit dem Anstrich fällt ja durch die Alu-Blende weg… Welche sind günstiger ? Hi Mira, Gruß Michael Hallo Michael, sorry wenn ich Dir hier zu nahe getreten bin, das wollte ich nun wirklich nicht. Auch nach Stunden im Internet und Gesprächen mit einzelnen Sonderfachleuten ist es nicht möglich mit seiner Meinung immer richtig zu liegen. oder Seite 26, 27: Giftige Lebensmittelverpackungen: Und zu guter Letzt dürfte man Dir betreffend WÄRMETAUSCHER und WÄRMESPEICHERUNG die falschen Informationen gegeben haben. Aber nachdem ich ja je nach Sonnenstand blond aussehen dürfte lasse ich gescheitere für mich schreiben Das Lichtenfelser Experiment: Obwohl ich mit dem Herren Konrad Fischer nicht so ganz einverstanden bin, der ist mir zu radikal und kommt mir teilweise auch sehr populistisch rüber. Aber im Kampf gegen die übermächtige, und der menschlichen Gesundheit wenig wohlkönnenden Industrie, muss man das vermutlich sein…. So, ich hoffe ich habe Dir nun ausreichend Zeit und somit auch Respekt entgegengebracht, und meine Haarfarbe ist wieder etwas dünkler geworden, will ja nicht “dämlich” sein Nach einer Doku im Fernsehen über Plastikverpackungen auf Lebensmitteln und der potentiellen Gefahr von Schadstoffübertragung, kauf ich auch keine verpackten Lebensmittel mehr. Keiner weiss wirklich wie eine weiche Folie reagiert wenn diese direkt am Fisch, Fleisch anliegt! So sensible Messgeräte gibt es gar nicht, und wann welche Menge toxisch ist wird eher durch Lotteriespielen als durch wissenschaftliche Nachweisführung erhoben. radon hat eine halbwertszeit von 8tagen, demnach gut gelagerte putze und steine kein problem darstellen. die jeweilige radonbelastung hängt vom bodengrund und der region ab, daher die forderung den boden gut mit diffusionsdichten materialien abzudecken. aber auch die hersteller von expandierten polystyrol-mauer”steinen” sind schon drauf gekommen das im innenbereich klimaregulierende massen wichtig sind. weil ja das polystyrol nicht kann wird auch dazu übergegangen innen lehmputze und biologische putze anzubringen. zyniker könnten meinen das ist so wie wenn man zu fettem schlagobers (eps) karotten (lehmputz) ist. hier gehts ums geschäft, um geschäftsideen, für jede idee finden sich vordergründige argumente welcher der konsument auch dankbar annimmt. (und selten hinterfragt) ich bin da miras meinung, da wo man wohnt, viel zeit verbringt, seine kinder aufzieht, sollte man jedes risiko -wenn schon ansatzweise bekannt- vermeiden. wir hören heute schon “ab und an” das handyfonieren bedenklich ist, einige vorsichtige und aufmerksame menschen reduzieren das telefonieren,oder halten das handy nicht mehr ans ohr (auch die ohrstöpsel führen die strahlung direkt ins ohr!) die meisten aber wachen erst auf wenn die ersten krankheiten anerkannt werden. und das kann lange dauern… Das Entscheidende beim energiesparenden Bauen ist doch die Wirtschaftlichkeit, also die Kosten-Nutzen-Analyse. Wenn die Einsparungen die Energiesparinvestitionen nicht reinbringen, ist doch alles für die Katz. Und genau das ist der Fall bei kritischer Betrachtung all der Aufwendungen rund um Fassadendämmung und Wärmeschutzfenster. So zeigt es sich jedenfalls bei allen Berechnungen, die ich als EnEV-Sachverständiger mache. Ergebnis: Befreiung gem. EnEV § 25. Tipp: Erst nachrechnen, dann entscheiden. Viel Erfolg! Konrad Fischer Oh, prominenter Besuch in meinem Blog, das freut mich sehr. Aber es geht ja bei der Passivbauweise nicht nur um eine Kosten-Nutzen-Rechnung bei Dämminvestitionen. Es geht um das Raumklima, um Lebensqualität allgemein. Gerade im innerstädtischen Bereich bietet die Möglichkeit Fenster nicht öffnen zu müssen auch ein mehr an Ruhe und unverschmutzter Luft. Dementsprechend ich ihren Feldzug gegen die Dämmung allgemein nicht ganz verstehe. Da ja ein wesentlicher Teil davon Hat zwar nicht mehr viel mit dem Ausgangsthema zu tun, aber: Mira, ich finde die links sehr hilfreich und interessant! Ich habe auch letztens eine Doku über Plastikverpackungen gesehen und vermeide jetzt auch so einiges, z.B. kaufe ich nur noch Wasser in Glasflaschen.
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