Weltweit 1.Passivhausdachausbau in Nullenergiebauweise
Bauherrenhilfe.at - Sachverstaendigenarbeit zu sozialen Tarifen!
 
 
18.02.2010

Schwerer Schönheitsfehler beim Beschluss der Einspeisetarif-Verordnung. So lautet der Titel der letzten Meldung zur Photovoltaik in Österreich. Eine traurige Szene, sind unsere Politiker peinlich ungebildet, oder einfach von der ÖL-Kohle-Lobby zu gut genährt? Da werden ein paar Anlagen gefördert, 2.100.000 Euro klingt ja ganz nett, ist aber tatsächlich ein Promilleanteil von dem Geld welches die Ölindustrie stündlich verbrennt. Wer zählt den schon die “Kollateralschäden”, die Schäden an der Umwelt, die wir alle zahlen. Oder die Milliarden die dem Steuerzahler der Aufbau und die Erhaltung der Infrastruktur jährlich kosten. Das ist ein politisches Spiel wenn man heute schreibt die Photovoltaik sei teuer und belaste den Einzelnen. Lüge und Betrug im Sinne falscher oder nicht vollständiger Aufklärung.  Wenigstens haben wir die Wasserkraft, sonst müßte man sich schon wieder schämen…


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13.02.2010

Heute steigt eine Geburtstags- und Faschingsparty, und mein Verlobter führt 1. Live-Messungen zur Oberflächen und Raumtemperatur durch. Wir haben passiv gebaut, also nach den Vorgaben von Dr. Feist aus dem Passivhausinstitut Darmstadt. Harte Bedingungen, außen -1°C, leichter Wind. Die Dachhaut ist noch nicht fertig, an 2 Wänden mit je rund 10m2 fehlt noch die wichtige Vakuumdämmung, im Technikraum sind 2 Löcher für Zu- und Fortluft, ein Fenster ist für Transporte ausgehebelt, bei rund 40m2 fehlen an der flachen Dachschräge noch rund 10cm Dämmung, und die Eingangstüre fehlt auch noch. Also harte Bedingungen, dennoch bringen es rund 13 Personen und 20 “Grablichter” auf max.16°C, eher 15,6° auf Kopfhöhe.


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Exkursion einer HTL

Autor: Mira
10.02.2010

Beim letzten Tag der offenen Türe der IG-Passivhaus hat ein Lehrer einer HTL gefragt ob er mit seiner Klasse kommen kann. Dieser Termin war heute, und es ist schön zu sehen dass es gute Eigeninitiativen gibt, das kann man nur unterstützen. Nur meiner Verlobter als Vortragender tut sich schwer, hat kaum Stimme, eine Halsentzündung, ausnahmsweise mit Antibiotika vollgepumpt. Aber er freut sich dann doch die Passivhausidee weitertragen zu können. Ein Teil seiner Arbeit als Bausachverständiger ist Idealismus, ein Teil Broterwerb…

20.10.2008

Bei einem Dachausbau gibt es hunderte Details welche die Qualität der Luftdichtheit, und damit auch die des Energiekonzeptes vorgeben. Beim Passivhaus ist eine Luftwechselrate pro Stunde von 0,6 als Maximum vorgegeben. Gemessen wird bei 50 Pascal, und entspricht dies einem Winddruck von Windstärke 3 (12-19km/h) -Windstärke 4 (20-28km/h), also durchaus realistisch. Bei diesen Bedingungen drückt der Wind umgerechnet auf einen m2 mit rund 5kg auf die bspw. Dampfbremse. Umgekehrt bläst es bei Windstärke 10 (89 – 102km/h) schon durch die kleinste Ritze in der Aussenhaut.


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19.10.2008

Bei der Kontrolle gehe ich mit den Fingern alle Anschlüsse beim Fenster nach, in den Eckbereichen bei den Anschlussnuten (wo der Trockenbau bzw. die Heraklithplatten anschließen) endet der jeweilige Steg, nur zu gerne “verirrt” sich der PU-Schaum der Fugendämmung hierher. So auch hier, und wo PU-Schaum klebt, klebt die Dampfbremse nicht mehr. Ich schneide das Klebeband auf und es zeigt sich eine nicht wirksame Verklebung und schlussendlich Luftundichtheit! Zeige die Fehlerstelle den Verarbeiter und weise auf die Luftdichheitsprüfung hin welche ich am Ende machen werde.


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18.09.2008

Die Detailausbildung zur Drempelwand (Kniestockmauer) hat gezeigt warum ein Altbau in Passivbauweise wesentlich schwieriger herzustellen ist. Während im oberen Bereich der Gesimseausbildung ausreichend Hohlraum für 30-40cm Dämmung vorhanden ist, fehlt es weiter unten wieder. Hier soll auch der Kabelschacht Platz finden….


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